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Tom Ass


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Biography


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Name:
Tom Ass

Geburtsdatum:
10.02.1965

Besetzung:
Viersaitige Bassgitarre, Gesang, Konzertgitarre, elektrische Gitarre, Komposition, Texte, Arrangement

Einflüsse:
Barockmusik, Wiener Klassik, Musik der Romantik, Neue Musik, Modern Jazz, Fusion, elektronische Musik, Classic Rock, AOR, Hard Rock, Krautrock, Southern Rock, Progressive Rock, Heavy Metal, NWoBHM, Progressive Metal

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Music


Weitere Infos


Als in der dritten Klasse der Grundschule Gitarrenunterricht angeboten wird, erinnert sich der kleine Thomas, dass sein älterer Bruder irgendwann einmal eine Gitarre geschenkt bekommen hat, die seitdem aber nur unbenutzt herumsteht. Auf die Frage, ob er denn, wenn schon so ein Instrument im Hause sei, nicht in den Gitarrenunterricht gehen könne, tut seine Mutter den inhalts- und folgenschweren Ausspruch „… aber wenn du das anfängst, machst du’s auch weiter und hörst nicht gleich wieder damit auf …“. So kam ich zum Musikmachen und bin meiner Mutter heute noch dankbar für ihre damalige Haltung, denn dadurch bekam ich neun Jahre Unterricht an der klassischen Gitarre und habe seit Jahrzehnten mit der Musik einen Begleiter in meinem Leben, der dasselbe unendlich bereichert. Der Gruppenunterricht bei einem Lehrer des Bayerischen Musiklehrer Verbands hat mich sicherlich nicht zu einem exzellenten Gitarristen gemacht, aber alleine durch die lange Dauer doch eine tiefe Beziehung zu diesem Instrument und zur Musik hergestellt.

Die Grundlagen meiner späteren musikalischen Entwicklung wurden dadurch gelegt, dass meine beiden älteren Geschwister hin und wieder Deep Purple und Uriah Heep hörten und mir das sofort gefiel. Endgültig um mich geschehen war es aber, als ich dann zum ersten Mal Motörhead im Radio hörte und mir schlagartig klar wurde, dass ich auch so herrlichen Lärm machen möchte. Es musste also eine E-Gitarre her und mit ein paar Schulkameraden wurde die erste Band gegründet. Das war zwar eine eher kurzlebige Sache, führte aber dazu, dass ich mich traute auf eine Anzeige zu antworten, in der Leute für eine Bandgründung gesucht wurden. So kam ich zu meiner ersten ernsthaften Band, mit der es dann auch schon Auftritte gab. Der Schlagzeuger und der Gitarrist, die die Anzeige aufgegeben hatten, waren beide blind, aber fantastische Musiker, von denen ich sehr viel lernen konnte. Da der Gitarrist wesentlich besser war als ich, bekam ich hier auch den ersten Kontakt zum E-Bass, indem ich die Rolle des Bassisten übernahm.

Nach dem Ende dieser Band stieg ich dann – wieder als Gitarrist – bei einer anderen Formation ein und danach bei einer, die die erste musikalische Zäsur bei mir setzte. Lagen die bisherigen Bands alle im Bereich Hardrock, wo zu eigenen Nummern auch von Deep Purple und Rainbow bis AC/DC und Status Quo gecovert wurde, gab es bei dieser neuen Band „Quo Vadis“ nur Eigenkompositionen und eine recht individuelle Stilistik, die sich irgendwo im Spannungsfeld zwischen Hard- und Psychedelic Rock bewegte. Hier fing ich auch an, intensiv zu komponieren, arrangieren und zu texten, wobei ich dabei bis heute versuche, aus Musik und Text ein organisches Ganzes zu schaffen.

Auch diese Band war irgendwann Geschichte, und ich tat mich mit Robert, einem anderen Gitarristen zusammen, den ich schon einige Jahre zuvor kennengelernt, mit dem sich aber nie eine ernsthafte Zusammenarbeit entwickelt hatte. Wie sich herausstellte waren wir musikalisch und menschlich extrem kompatibel und so entwickelte sich eine viele Jahre dauernde enge Freundschaft und Zusammenarbeit. Die so entstandene Band schrumpfte sich über die Zeit und unter verschiedenen Namen von einer vier Mann Combo (wir zwei Gitarristen, ein Drummer und ein singender Bassist) über ein Quintett (jetzt Sänger und Bassist separat) wieder zum Quartett (nach erfolgloser Bassistensuche mit mir zurück am Bass) und dann endgültig zur ultimativen Besetzung, dem Powertrio mit Robert an Gitarre und Gesang, mir an Bass/Gitarre (Doubleneck) und Gesang und wechselnden Schlagzeugern. Als wir dann auch noch einen seelenverwandten singenden Drummer fanden, war das musikalische Glück perfekt und wir rockten als „VR3“ einige Jahre die Lande.

In diese Zeit fallen auch diverse Studioerfahrungen und die Entwicklung hin zur progressiven Musik, denn ich hatte inzwischen so faszinierende Bands wie Queensrÿche, Fates Warning und Dream Theater entdeckt. Munich Found, ein englischsprachiges Münchener Magazin, verglich uns tatsächlich in einer Ausgabe einmal mit Rush, was mir, als ausgesprochenem Rush Fan, immer noch extrem schmeichelt.

Leider halten so schöne Zeiten nicht immer ewig, und so brach schließlich auch diese Traumband aufgrund gesundheitlicher Probleme und persönlicher Veränderungen auseinander. Glücklicherweise habe ich nun aber mit Leo wieder jemanden gefunden, der menschlich und musikalisch so mit mir auf einer Wellenlänge liegt, dass es schon ein kleines Wunder ist. Mit ihm geht es jetzt endgültig in Richtung Progressive Rock und Progressive Metal.

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Play Cover Track Title
Track Authors
The Gods Of The Good Taste
Virtuality
The Working Clash
Nemesis Pt. 5 - Calling Nemesis
Cry Out Loud